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René Schrei

René Schrei wurde 1959 in Ravensburg geboren. Seine Großeltern kommen aus Österreich, daher ist er österreichischer Staatsbürger.
Nach der Schulausbildung erlernte er den Beruf seines Vaters, er wurde Werkzeugmacher. 1982 schloss er den Industriemeister Metall mit Auszeichnung ab. Noch im selben Jahr heiratete er seine Frau Martina. Gemeinsam haben Sie zwei Töchter, zwischenzeitlich auch zwei Enkel.

In seinem Beruf als Industriemeister spezialisierte er sich in den 80er Jahren auf computergesteuerte Bearbeitungsverfahren, parallel baute er ein Fotostudio und ein Fotolabor auf.

Im Fotolabor entwickelte er Farb- und SW Prozesse für alle Filme und Papiere. Teilweise kombinierte er die Prozesse, so dass er beispielsweise auf Dia fotografierte und diese als Negative vergrößerte.

Anfang der 90er Jahre machte er sich als Fotodesigner selbstständig. In seinem Fotostudio fotografierte er schwerpunktmäßig mit Großformatkameras für Werbung und Industrie. Über den Schweizer Fotografen Peter Gasser kam er zur klassischen, amerikanisch geprägten Landschafts- und Architekturfotografie. In mehreren Workshops bei Robert Werling perfektionierte er seine SW-Fotografie nach dem Zonensystem.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Arca-Swiss und Werbeagenturen kam es um 1994 zu ersten digitalen Fotografien. Zudem bezog er Büroräume in Ravensburg. Hier kamen nun die digitale Bildbearbeitung und das damals beginnende Desktop-Publishing hinzu.

Neben Werbe-, Studio- und Landschaftsfotografie machte René Schrei auch ein Schulungs- und Workshopangebot, das er auch heute noch fortführt. Eine rege Ausstellungstätigkeit fand im süddeutschen Raum statt. Im März 1995 gab es eine große retrospektivische Ausstellung seiner analogen Fotografien, im österreichischen Deutschlandsberg.

1996 löste René Schrei sein Fotostudio und das analoges Labor auf. In seinem Büro in Ravensburg führte er digitale Bildbearbeitung und Desktop-Publishing fort.

Hauptberuflich arbeitet er ab 1996 als Produktionsleiter bei einem internationalen Automobilzulieferer. Er wechselte dann in das Headquarter als Leiter der Zeitwirtschaft. Dort entwicklete er auch relationale Datenbanken für Produktionscontrolling. Diese wurden in Deutschland, Rumänien, Tschechien, Ungarn und Polen implementiert und eingesetzt.

Paralell arbeitete René Schrei weiterhin an eigenständigen fotografischen Projekten. Ab 2005 fotografierte René Schrei digital. Die digitalen Aufnahmen wurden dann auch sofort im „digitalen Labor" mittels Bildbearbeitung weiter verändert.

In dem Buch „Die Konsumgüterinflation", das 2007 erschien, analysierte René Schrei grundlegende Mechanismen unseres Wirtschaftssystems.

2008 wurde die Ausstellung "Kroatische Expression" konzipiert. Diese Ausstellung wurde in mehreren deutschen und kroatischen Städten gezeigt. Seit 2008 arbeitet René Schrei auch wieder ausschließlich mit Fotostudio und umfassender digitaler Bildbearbeitung als Fotograf und Designer. Ein spezieller Arbeitsbereich sind auch großformatige Bilder, die mit digitaler Inkjet-Technologie für Kunst und Kunstreproduktionen hergestellt werden.

Der experimentelle Umgang mit fotografischer Technik und das tiefe Verständnis für digitale Prozesse führten zu Beginn des Jahre 2015 zu fotografischen Bildern, die nur noch aus Farbe und Form bestehen. Die grundlegende Komposition des Bildes wird durch die Fotografie festgelegt, die Ausarbeitung erfolgt dann mittels digitaler Variablen. Es entsteht ein Bild, das von den technischen Parametern der Kamera losgelöst ist. Diese „fractal photography“ eröffnet René Schrei einen völlig neuen Raum der Gestaltung.

Wohnort, Fotostudio und Räume für Bildveredelung hat René Schrei zwischenzeitlich in Sontheim bei Memmingen. Seine aktuellen Bilder werden hier digital gedruckt und auch in einem speziellem Verfahren hinter Glas veredelt.

Darüber hinaus entwickelt und produziert René Schrei aus seinen Fotografien Stoffe, Puzzles und Bilder für die Raumgestaltung.

René Schreivor seinem bild Recolured fractal 03

René Schrei vor seinem Bild "Recolured fractal 03" im Juli 2017, Galerie am Scheidplatz, München. Foto: Steffen Ernst

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